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Die ersten Jahre

Der Ursprung

Eigentlich beginnt die Geschichte schon etliche Jahre früher und zwar mit der CVJM Sportgruppe in der sich Jugendliche vornehmlich 'turnerischer Provenienz' zusammen fanden, um unter Gleichgesinnten ihrem Sport zu frönen. Dabei wurde in etwa das Sportspektrum eines Turnvereins aktiv betrieben, also u.a. Geräteturnen und - quasi als Vorläufer für uns - Korbball gespielt. Vor und nach der sportlichen Betätigung trat der Unterschied zu anderen Vereinen sehr deutlich zu Tage: Jedes Training wurde mit einer kurzen Andacht begonnen und nach Abschluss wurde auf Gelage in den Restaurants verzichtet.

Ein damals aktiver Vorturner, Martin Oswald, der später als Mitglied in der Schulgutsverwaltung vieles für unseren Verein ermöglichte - war noch lange Zeit Passivmitglied und regelmässiger Matchbesucher. Zusammen mit H. Wenger, W. Fritschi und W. Schmid war er ein erster Förderer. Bildlich gesprochen war diese Gruppe der sportliche Acker für den BC CVJM Rüti. Wie das Saatkorn Basketball hinein kam, wird nachfolgend von Wädi
Nievergelt (seit 1957 aktiv dabei) beschrieben.

1945/55

begann auf Verbandsebene die Einführung des Basketballsportes durch Johannes Zeigert, CVJMer aus Deutschland, seines Zeichens Reichsturner und Sportwart. Am einwöchigen Sportleiterlehrgang in Vinelz am Bielsersee mit Hauptthema Basketball nahmen Werner Fritschi (gest. 1994) und Hans Wenger teil, welche wiederum ihr Wissen in unsere Sektion trugen.

11.9.1954

Beginn der 1. CVJM Basketball Meisterschaft, an welcher Rüti noch nicht teilnimmt. Es fühlen sich lediglich Aarau, Altstetten, Basel, Frauenfeld und Glockenhof fähig, die Meisterschaft anzutreten.

Ab Herbst 1955

finden Regionale Meisterschaften statt. 3 Gruppen mit Total 14 Mannschaften. Rüti ist noch nicht dabei. Wir besitzen noch keine Basketballanlage, deshalb begnügt man sich bezüglich Kräftemessen mit Freundschaftsspielen gegen Altstetten und Glockenhof. Immerhin begannen wir aktiv zu werden, weshalb unser Gründungsjahr 1955 ist.

1957

darf mit Genehmigung der Primarschulpflege im Ferrach die Vereinseigene Anlage installiert werden! (Schon damals mussten wir also vieles selber berappen)

1958

1. Teilnahme an der CVJM Basketballmeisterschaft. Im Jahresbericht vom Oberturner Werner Schmid ist zu lesen: Im vergangenen Herbst stiegen wir tapfer in die Basketballmeisterschaft ein. Resultat: 3. Rang von 4 Mannschaften.

1960

konnte dank zusätzlicher Benützerstunden das Basketballtraining getrennt durchgeführt werden. Dies machte sich deutlich bemerkbar mit dem ersten Vorrundenplatz. Die Zeiten, in denen die Rütner Basketballer vor dem Zmorge so schnell geschlagen wurden, waren vorbei, was der 2. Schlussrang bestätigte! Im damaligen Fairness-Wettbewerb standen wir ebenfalls an 2. Stelle. Ein interessantes Detail zum Wurf in diesen Jahren. Erst ab ca. 1960 wurde der Sprungwurf eingeführt. Zuvor erfolge der Wurf statisch aus dem Stand - oder voll aus dem Lauf hinaus.

Ab der Saison 1960/61 schliessen sich die CVJM-Mannschaften dem Deutschschweizer Basketball-Verand (DBV) an. Dazu gehörten u.a. BCZ, BBC, ABCZ, MFO, Swissair und BC Frauenfeld. Später wurde aus dem DVB der NOB und schliesslich 1972 der BVZ)

Der BC CVJM Rüti mischt nun also national organisiert mit und erlebt - dank einigen Zuzügen v.a. aus dem Tessin! - einen ersten Höhenflug.

In der Folge pendelten die Rütner zwischen der 2. und 1. Liga. Offiziell zur selbstständigen Basketballgruppe wurden wir übrigens 1964. Unter dem Präsidenten von Wädi Nievergelt, der dieses Amt - was rekordverdächtig ist - bis 1980 innehatte.

Es gab in diesem Zeitraum immer nur eine Herrenmannschaft, die im Ferrach domiliziert war. Einige Namen aus dieser Zeit: Wädi Nievergelt, Hugo Honegger, Jürg Werder, Osman & CelaI Oerer, Michel Vetsch, Gyula Sokodi, Chrigel Meier. Später - Ende der 60iger Jahre - Urs Hungerbühler, Felix Immler und Rolf Werder, der auch der erste Rütner wurde, der in der Nati A und Nationalmannschaft spielte.

Juniorenarbeit gab es nicht in dem heutigen Sinne. Nach wie vor galt, dass ein Mitmachen erst nach der Konfirmation möglich war. Zudem wurde in der Schule nie Basketball (mangels Körben), sondern nur sehr selten Korbball gespielt. So blieb die Anzahl Aktivmitglieder unter zwanzig. Man trainierte einmal in der Woche.