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1980-1990


Nach dem Anwachsen der Mitgliederzahlen und Teams in den Jahren 70-80 in Folge der ersten Booms, waren in dieser Dekade viele Aktivitäten darauf ausgerichtet, die Infrastruktur für einen so grossen Verein zu erhalten. Trainer, Schiris und erstmals auch das liebe Geld waren die Themen.

Daneben brachten die grösseren Mitgliederzahlen und die Anwesenheit beider Geschlechter im gleichen Club mehr soziale Aktivitäten, Freuden, aber auch Spannungen, die Mitte der 80iger Jahre den Club in eine Krise führten.

Die "Roaring-seventies" machten schon fast euphorisch. Viele Juniorinnen und Junioren stiegen ein, Rütis Damen spielten in der erst 4. Saison schon 1. Liga und die Herren setzten sich trotz aller Trainingsfaulheit dasselbe rosige Ziel. Dazu kamen die langen Sitzungen nach dem Freitagstraining im Ochsen mit häufiger Privatverlängerung und diverse weitere soziale Anlässe, die eine kaum mehr wiederholbare, familiäre Atmosphäre aufkommen liessen.

Doch mit dem Hallen- und Jahrzentewechsel änderte die Musik. Felix Immler und Wädi Nievergelt gaben Ihre lanjährige Trainertätigkeit bei den Herren auf. Zum Glück führten Ritchis Bruder Norbert und Benny Haldimann ihre Trainertätigkeit bei den Damen einstweilen weiter. In der Zwischenzeit spielte das Damenteam wieder in der 2. Liga (freiwilliger Abstieg mangels Spielerinnen). Es folgte aber bald darauf der unfreiwillige Abstieg in die 3. Liga... Die Herren verloren Otto und Ritchi an Zürich und in der gleichen Periode verliessen mehrere Junioren die Mannschaft Richtung Wetzikon, da für das Herrenteam kein Trainer zur Verfügung stand. So kam es, dass um 1986 das Damen sowie auch das Herrenteam in der 3. Liga kämpfen mussten, nur noch ein Juniorenteam existierte und einzig die Senioren für Furore sorgten.

Trotz aller sportlicher Tristesse soll nicht über Neuerungen dieser Zeit hinweggegangen werden, die auch heute noch enorm wichtig sind für unseren Verein oder es zumindest längere Zeit waren:

  • Im Oktober 1983 erschien die 1. Clubinfo.
  • Die damals bereits drückenden Hallenkosten für die Schwarz liessen uns auf die Suche nach zusätzlichen Geldquellen machen.
  • 1983 führte man erstmals das Basketballturnier durch.
  • Die ersten scheuen Versuche Passive und Gönner - oder gar für Werbung - anzufragen.

Zudem darf nicht vergessen werden, dass es noch andere Aktivitäten gab: wie das Skiweekend, Teilnahme am Surseer-Turnier, Schlitteln, Chlaushöcks.

Für die Damen war diese Dekade zusätzlich von Bedeutung, weil mit Evelyn und Jutta zu Beginn der 80er 2 Frauen dazustiessen, die für die Damenbewegung wichtig waren.

Zurück zum Hoffnungsfunken Seniorenteam. Dank ihrem Aufstieg von der 4. nonstop in die 1. Liga hatte unser Club plötzlich auf die Saison 87/88 ein 1. Ligateam (aber keine Infrastruktur und keinen Präsidenten). Dass Urs Hungerbühler dann nach dem letzten entscheidenden 2. Ligaspiel im Rössli Illnau einwilligte, das Präsidium doch wieder zu übernehmen, hauchte unserem Verein neuen Atem ein und in Folge wurde mit viel Einsatz von vielen Leuten wieder aufgebaut, was schon einmal in ähnlicher Art vorhanden gewesen war.

Die Klubmitgliederzahlen wuchsen wieder und auch der sportliche Erfolg blieb da. So schafften die Damen 1987 wieder den Aufstieg in die 2. Liga und im Dezember 1987 erlebte unser Verein mit der Herrenmannschaft mit dem Cup 1/16 Final gegen Bellinzona einen sportlichen Höhepunkt.

Letztendlich kann man wohl sagen, die 80iger endeten so gut wie sie begannen.